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Dr. Leonhard Wecker
IPT
IPT bei Krebs
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IPT bei Krebs

 IPT ist erfolgreich bei Krebs und anderen Erkrankungen. Das Prinzip beruht darauf, dass durch den Einsatz von Insulin andere Medikamente erst zur Wirkung gelangen bzw. dass ihre Wirkung und Effektivität durch das Insulin erheblich gesteigert (Insulin potenzierte Thrapie) wird. 

Wenn wir uns die Wirkungsweise, die Vorteile und Nachteile dieser Behandlungsart genauer ansehen wollen, müssen wir als ersten Schritt die Wirkungsweise des Insulin genauer betrachten, bevor man das Verfahren verstehen kann.

 

Insulin

Insulin wird normalerweise in der Bauchspeicheldrüse produziert

Wenn wir etwas essen, kommen Nährstoffe in das Blut und die Körperflüssigkeiten. Die Leber ändert noch das eine oder andere an diesen aufgenommenen Substanzen, sodass schließlich die Nährstoffe in regulärer Form im Blut zur Verfügung stehen, um die Zellen des Organismus zu versorgen.
Aber wie gelangen die Nährstoffe aus dem Blut in die Zelle hinein?

Dies geschieht mit Hilfe des Insulin. Insulin wird aus der Bauchspeicheldrüse freigesetzt, sobald Nährstoffe im Blut auftauchen und es setzt sich sodann an die Außenhaut (Membranen) der Zellen, die es zu ernähren gilt. Es stellt auf diese Weise eine Brücke her, über die der Transport der Nahrungsmittel in die Zelle hinein stattfinden kann. Die „Türen“ in die Zellen sind normalerweise verschlossen. Um sie zu öffnen braucht man einen Schlüssel dafür, das Insulin (Schlüssel-Schloß-Prinzip).

Insulin ermöglicht somit den Transport der Nährstoffe aus dem Blut in die Zelle hinein.


Krebszellen stammen von normalen Körperzellen ab. Aber sie haben ihre ursprünglichen Aufgaben fallen gelassen und machen jetzt nur noch zwei Dinge: 

                                       1. sich vermehren
                                       2. fressen. 

Bei der Behandlung der Krebsgeschwulst geht es nun darum zwar die Krebszellen zu schädigen, aber die körpereigenen Zellen möglichst zu verschonen. Am besten vergegenwärtigt man sich die besonderen Eigenschaften der Krebszelle und nützt dann diese Besonderheiten aus. Diese Eigenschaften sind wie gesagt;  

„sich möglichst rasch vermehren“ und „ungezügelt fressen“. 

Chemotherapeutische Substanzen tun das Erstere: Sie schädigen und töten speziell diejenigen Zellen, die in Vermehrung begriffen sind, nämlich während sie sich in der Phase der Teilung befinden. Krebszellen sind sehr häufig in Teilung begriffen, denn das ist ja eine ihrer Hauptaktivitäten. Sie sind in dieser Teilungs-Phase sehr empfindlich.      

Als zweites sind die Krebszellen gefräßig. Sie fressen dem Organismus zunächst die leichten Nährstoffe weg (Zucker), und wenn das getan ist, fressen sie ihm die Fett-Depots auf (Krebspatienten nehmen bekanntlich mit der Zeit ab, werden dünner, kraftloser und eingefallener - während der Krebs wächst), und schließlich wird sogar die Muskelmasse weniger, weil die Krebszellen auch dies zu ihrer Nahrung verwerten. 

Krebszellen können deswegen „vorrangig“ fressen (also vor den übrigen Körperzellen), weil sie wesentlich mehr „Insulinrezeptoren“ an ihrer Oberfläche ausgebildet haben! Dies sind sozusagen die „Andockstellen“ oder „Annahmestellen“ für Insulin. Sie haben (dies wurde bei Krebszellen gemessen) fünf bis sechsmal so viele Insulin-Andock-Stellen wie die normale Zelle des Körpers. Dies ermöglicht es ihnen sozusagen sechsmal gefräßiger zu sein und auf diese Weise „vorrangig“ Nahrung zu erhalten.

An der Krebszelle sitzen wesentlich mehr Insulinrezeptoren. Nährstoffe werden daher hauptsächlich dort aufgenommen, wo das meiste Insulin haftet, nämlich an der Krebszelle.


Besonderheiten bei Brustkrebszellen 

Bei Brustkrebs hat sich die Insulin Potenzierte Therapie (IPT) als besonders wirkungsvoll erwiesen. Dies ist eine Aussage, die auf der langjährigen Erfahrung von IPT-Therapeuten beruht.
Grundsätzlich gilt all das, was auf „Was ist IPT?“ beschrieben ist, wobei jedoch die Erfahrung gemacht wurde, dass Brustkrebszellen noch wesentlich besser ansprechen, als von den chemotherapeutischen Medikamenten alleine zu erwarten wäre. 

Warum Brustkrebszellen und deren Tochtergeschwülste - und das ist wahrscheinlich das Besondere - sie  verfügen nicht nur über fünf- bis sechsmal, sondern bis zu zwanzigmal so viele Insulin-ähnliche Rezeptoren, welche als Insulin-Rezeptoren  verwendet werden können! 

Mit anderen Worten: Während sich an die normale Körperzelle ein Molekül Insulin ansetzt (Schlüssel-Schloß-Prinzip), können sich an die Brustkrebszelle noch wesentlich mehr Insulin-Moleküle ansetzen. Dies sind also keine „normalen“ Insulinrezeptoren, sondern „Insulin-ähnliche“ Rezeptoren, die aber als Andockstellen für Insulin verwendet werden können.


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