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Dr. Leonhard Wecker
IPT
IPT bei Krebs
Wie funktioniert IPT
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Schwarze Salbe
Tumor Früherkennung
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Die Anwendung


Nachdem der/die Patient/in vormittags nüchtern zur Behandlung kommt, ist davon auszugehen, dass sich keine Nahrungsstoffe im Blut befinden, jedenfalls ist beim nüchternen Patienten kein nennenswerter Nachschub vorhanden. Die Zellen beginnen bereits Hunger zu bekommen.
In dieser Ausgangslage spritzt man eine vorberechnete Menge an Insulin und wartet, bis es sich verteilt und seine Wirkung voll auszuüben begonnen hat. Es setzt sich wie beschrieben an die Zellen und zwar in überwiegender Anzahl an die Krebszellen. Diese öffnen um sechs- bis zwanzigmal mehr Türen als die normalen Zellen. Während die normalen Zellen hungrig sind, sind die Krebszellen quasi SEHR HUNGRIG.
Zu diesem Zeitpunkt werden nun die chemotherapeutischen Medikamente verabreicht. Die Krebszellen bekommen sechs- bis zwanzigmal so viel davon ab und wehren sich bildlich gesprochen auch nicht, denn sie waren so hungrig, dass sie sozusagen erst merken, dass sie etwas geschluckt haben, das sie nicht sollten, als es zu spät war.
Da die Krebszellen auf diese Weise übertölpelt  und zuvor geöffnet wurden, benötigt man wesentlich weniger von den chemotherapeutischen Substanzen, um eine gewünschte Wirkung zu erzielen. 

Natürlich wirkt die IPT auch nur dann, wenn die chemotherapeutischen Substanzen bei dem vorliegenden Krebs ansprechen. 

Die Nebenwirkungen dieser Substanzen sind von der Dosis abhängig. Daher gibt es bei diesem Verfahren wegen der geringen Dosis auch keine oder fast keine Nebenwirkungen zu bemerken.
 

(Diese Beschreibung möchte man bitte so verstehen, wie es gemeint ist, nämlich als theoretische Erklärung und bildliche Schilderung einer Idealvorstellung. Sie beinhaltet kein Heilversprechen. Wir IPT-Ärzte sind praxisorientiert und können beobachten, ob die Behandlung in der Praxis Ergebnisse bringt.) 

Nachdem man die chemotherapeutischen Substanzen verabreicht hat, wartet man noch ein wenig, gibt dem Patienten etwas Süßes zum Trinken und spritzt dann langsam Glucose nach. Mit dem Insulin hat man nämlich den Blutzuckerspiegel abgesenkt, und diesen Zustand muss man wieder aufheben. Dabei benützt man noch zusätzlich zum bisher Geschilderten einen weiteren Mechanismus: Der nun verabreichte Zucker nimmt die restliche, noch „umher schwimmende“ Chemotherapie mit in die hungrige Krebszelle hinein. Sobald der Blutzuckerspiegel wieder hergestellt ist, ist die Therapie-Sitzung beendet.


Wie geht es dem Patienten bei/nach der IPT
 

Insulin erniedrigt den Blutzuckerspiegel für eine bestimmte Zeit, was durch die intravenöse Zufuhr von Glucose während der Behandlung wieder aufgehoben wird. Die Nebenwirkung von Insulin ist das Auftreten von Unterzuckerung. Die Patienten werden stets genau überwacht, und man gibt stets die benötigte Menge an Glucose als „Gegenmittel“, um die Reaktion auf das Insulin so gering wie möglich zu halten, falls das unangenehm wird. Das Verabreichen von Glucose hebt gewöhnlich alle Symptome der Unterzuckerung sofort auf. Die Patienten werden sich für kurze Zeit hungrig fühlen, sowie andere Erscheinungen von Unterzuckerung haben wie Müdigkeit, leichtes Kopfweh oder Schwitzen. 

Der/die Patient/in kann nach der Behandlung essen, sollte an diesem Tag aber nichts Außergewöhnliches tun, am besten eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen und etwas ruhen.
Man wird im Normalfall keine Nebenwirkungen spüren. Sollte das dennoch der Fall sein, so kann man es dabei belassen, wenn sie nur minimal sind, oder die Dosis etwas reduzieren oder man kann ein anderes Medikament verwenden. Möglicherweise ist es für diesen Fall nicht gut verträglich, denn in dieser niedrigen Dosierung sollten höchstens nur sehr milde Nebenwirkungen  in Erscheinung treten.  



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